
Dies war meine Erfahrung nach dem Abbruch meiner Ausbildung. Ich kam
wieder nach hause, aber meine früheren Freundinnen waren in alle Winde
zerstreut. Ich wusste nur, unter Behinderten geht es mir noch am besten.
Über Kontakte zum Oberlinhaus Babelsberg,das für seine Arbeit mit und für Behinderte weit über Potsdam hinaus bekannt ist, fand ich dann allmählich zum christlichen Glauben.
Hier lernte ich dann,dass jeder Mensch wertvoll ist, dass man nie ganz
allein ist, und dass, wenn alle anderen Hilfen versagen, Gott dennoch
hilft. Dieses "nie allein" hat mich getragen,wenn es schwer wurde mit
mir ... wenn ich kaum beten konnte ...
Heutzutage freue ich mich,dass ich in einer Gemeinde gut aufgehoben bin, und dass ich liebe Menschen meines Alters in einem Hauskreis versammeln darf. Das alles liest sich jetzt leicht, aber dazwischen lagen viele kleine
Schritte.Und ich gehe weiter in kleinen Schritten.
Wenn ich Ihnen nun geschrieben habe, so möchte ich anderen
StudienanwärterInnen Mut machen. Ja,was in der Bibel über
Menschen steht, ist wahr! Aber dank Jesus bleibt
Glaube, Liebe, Hoffnung (das Hohelied der Liebe).
Dorothea I. aus Postdam