Vertrauen in Gott

Ich hatte vor einigen Jahren einen Unfall durch den ich lange Zeit schwer krank geworden war. Mir war während des Duschens Wasser in die Ohren gekommen. Als ich versuchte sie durch Luft wieder frei zu pressen, passierte es! Ich fühlte wie ein Druck in meinen Kopf stieg und mir wurde es sehr schlecht. Alles wurde weiß vor meinen Augen und ich verlor das Gleichgewicht. Seitdem hatte ich immer einen Kopfdruck. Bei warmen Wetter war der Druck stärker als bei kaltem. Ich konnte mich in der Schule schlecht konzentrieren, weil ich immer den Druck im Kopf gespürt habe. Ich sah oft alles leicht verschwommen und es war mir schwindlig. Mit den Jahren wurden meine Nerven schwächer, weil ich immer sehr angespannt war. Meine Kondition beim Sport ließ nach und ich fühlte mich müde.

 

Ich war bei vielen Ärzten und wurde auf verschiedene Arten untersucht, aber kein Arzt konnte mir helfen. Ich bekam verschiedene Diagnosen, zum Beispiel dass eine Ader im Kopf geplatzt sein könnte, oder das ich Spannungskopfschmerzen hätte. Mein Leiden ging ca. 9 Jahre lang. Ich weiß nicht mehr wie oft ich völlig verzweifelt war und keine Hoffnung mehr hatte. Ich konnte mich kaum noch daran erinnern, wie ich mich gefühlt hatte, als ich noch gesund war.

 

Nach langem Leiden und ohne Aussicht von Menschen geheilt zu werden, entschloss ich mich zu beten. Ich denke, das jeder in aussichtslosen Situationen irgendwann zu beten anfängt. Ich hatte anfangs einige Bedenken meine Gesundheit und Heilung Gott zu überlassen, von dem ich noch keinen handfesten Beweis seiner Existenz bekommen hatte. Dennoch wollte ich fest an Gott und seine heilenden Kräfte glauben. Ich verdrängte jeden Gedanken eines Zweifels. Ich wollte Gott zeigen, dass ich alle Hoffnung verloren und nun bereit war an ihn zu glauben. Das unglaubliche war, das es mir ab sofort leichter fiel meine Krankheit zu ertragen. Einige Tage später ging es mir merklich besser. Ich konnte es kaum glauben! Nach so vielen Jahren fand ich endlich Erleichterung. Nach ein paar Wochen ging es mir richtig gut. Ich konnte nicht fassen, was passiert war.

 

Seitdem glaube ich nicht mehr an Gott, nein! Ich weiß, dass es ihn gibt. Da ich ihm mein ganzes Vertrauen geschenkt habe, hat er mir auf die Art und Weise, die ich brauchte um glauben zu können. Ich habe mein Erlebtes aufgeschrieben, weil es mir sehr wichtig ist, dass sich mehr Menschen an Gott wenden. Mein Leben hat sich dadurch sehr zum Guten gewandelt.

Ich bitte euch, lasst nicht erst etwas Schlimmes passieren, bevor ihr euch Gott zuwendet. Wir müssen auch in guten Zeiten an Gott denken. Versucht es, schenkt ihm euer ganzes Vertrauen. Ich weiß, am Anfang fällt es einem schwer. Aber darum geht es. Es zu versuchen!

Erich aus Ravensburg

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