Ein entscheidender Fehler

Jesus erzählte einmal eine Geschichte von einem reichen Mann (Lukas 12, 16–21 ), der einige Scheunen besaß. Dieser reiche Mann war wahrscheinlich ein tüchtiger Mann, aber er machte einen entscheidenden Fehler: Er vergaß bei all seinen Überlegungen Gott. Seine dringendste Frage war: „Wie schaffe ich mir mehr Platz für mein Getreide?“ Schließlich entschied er: „Ich muss meine Scheunen abreißen und dafür größere Gebäude errichten.“ Und wenn er riesige Vorräte aufgestapelt hätte, dann wollte er sich bequem zurücklegen und sagen: „Iss, trink und genieße, was du hast.“

 Materielle Güter
Viel zu oft befassen wir uns mit Fragen, die zweitrangig sind,
weil sie nur die materielle Seite des Lebens betreffen.

... Jesus erzählte dieses Gleichnis, um uns das Denken dieses Mannes und seiner geistigen Verwandten anschaulich zu schildern, und er zeigte was fehlt, wenn einer auf diese Weise plant und handelt. Der Mann hatte vergessen, dass Gott sein Herz schlagen ließ, dass Gott Schöpfer des Lebens ist und das Blut in seinen Adern fließen ließ. Er war so auf sich selbst fixiert, dass er sich für fähig hielt, sein Leben völlig allein zu ordnen.

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