Wir können zur Ruhe kommen

Der Mensch kommt durch die Beschäftigung mit dem Erlösungsplan Gottes wirklich und für immer zur Ruhe. Damit muss auch die Frage nach Jesus beantwortet werden. Wie stehe ich zu diesem Jesus, der zur Brücke zwischen Gott und Mensch wurde? Und wie stehe ich zu Gott? Heute hört man es immer häufiger,  dass Leute sagen: „Ich brauche Gott nicht. Ich komme ganz gut ohne ihn zurecht!“ Ist das wirklich wahr? Was wir tatsächlich vor Gott sind, wird klar, wenn wir die Frage einmal umkehren und herauszufinden suchen, ob Gott uns braucht, ob er mich braucht.

In 2. Korinther 8,9 beschreibt der Apostel Paulus das Opfer Jesu mit folgenden Worten: „Ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, damit ihr durch seine Armut reich würdet.“ Wenn er nun um meinetwegen arm wurde, dann ist doch das mindeste, was ich tun kann, seinen Reichtum um seinetwillen anzunehmen. Ich brauche Gott nicht? Gott aber ist in seiner Liebe ein 'Gott-für-Mich'. Ja, er braucht mich. In seiner Liebe hat er mich geschaffen, und in seiner Liebe hat er sein Leben hingegeben, damit ich erlöst werden kann. Warum sollte ich nicht auf diese Liebe reagieren und mich retten lassen?

Darum gehören das Studium des Wortes Gottes und das Kennenlernen des Wesens Gottes zu unseren wichtigsten Tätigkeiten. Jeden Tag brauchen wir eine stille Zeit, die wir mit ihm verbringen, um seine Liebe und seinen Erlösungsplan tiefer zu erfassen. Nichts, was wir sonst tun, ist wichtiger und eine bessere Nutzung der Zeit, die uns zur Verfügung gestellt wurde.

Tägliches Gebet
Gott kennenlernen, indem ich täglich sein Wort lese und im Gebet
Zeit mit ihm allein verbringe, das ist das Wichtigste, was ich in
meinem Leben tun kann.

Der Herr lädt uns dazu ein: „So kommt denn und lasst uns miteinander rechten“ (Jesaja 1,18). Wir sollen unseren Verstand gebrauchen und über unser Leben nachdenken. In Psalm 90,12 steht jener bedeutsame Satz, der mein ganzes Leben ändern kann, wenn ich ihn recht begreife: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“

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