Wir sollen leben (A)

Gott versteht unsere Ausweglosigkeit, und er sandte Jesus zu unserer Rettung. Jesus weiß, was es bedeutet, in einer Welt zu leben, die an den Folgen der Sünde schwer zu tragen hat: am Schmerz, an der Mutlosigkeit, an Gewalt. Er wusste, was Tränen sind. Und doch hatte er immer das Ziel seines Lebens vor Augen. Sein Leben ist für uns noch immer beispielhaft.

Den Wald vor Bäumen nicht sehen
Jeder Tag bringt neue Erlebnisse und Anforderungen.
Aber wir sollten uns davon nicht so sehr in Anspruch nehmen lassen,
dass wir „den Wald vor Bäumen nicht sehen“ und unser Ziel aus den Augen verlieren.

Wenn wir erst einmal begriffen haben, welch ein Vorrecht es ist, trotz der Sünde in dieser Welt das Angebot ewigen Lebens zu haben, und wenn wir trotz allem die Bedeutung von Zeit und Ewigkeit richtig erkannt haben, dann kann uns nichts mehr davon abhalten, Gottes Rettungsabsicht für uns anzunehmen.

Die Bibel sagt in ihrer Sprache: „Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn's hoch kommt, so sind's achtzig Jahre, und was daran köstlich scheint, ist doch nur vergebliche Mühe; denn es fähret schnell dahin, als flögen wir davon.“ (Psalm 90,10) Und wenn ich achtzig, neunzig oder hundert Jahre leben sollte –  es wäre nur Arbeit und Sorge.

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