Hat Gott wirklich die Welt erschaffen?

„Die Evolutionstheorie ist mehr eine Frage des Glaubens als der Wissenschaft.“

Für die Schreiber der Bibel stand fest, dass Gott die Welt in sechs Tagen erschaffen hat (1. Mose 1,1.31; Psalm 4,6.9; Hebräer 4,3.4). Das wird von den meisten Naturwissenschaftlern, aber auch von vielen Theologen bestritten. Nicht die Schöpfung, sondern Evolution hätte das Leben hervorgebracht. Wie die Welt mit ihren Pflanzen und Lebewesen tatsächlich entstanden ist, kann jedoch nicht wissenschaftlich bewiesen werden. Es ist eine Frage des Glaubens.

Uns wird aber täglich bewusst, dass unsere Welt vom Zerfall bestimmt ist. Was zerfällt, war vorher besser und schöner. Die Bibel sagt, am Anfang war alles sehr gut, aber durch die Trennung von Gott kamen Tod und Zerstörung. Was zerfällt, ist außerdem nicht ewig. Deshalb muss unsere Welt einen Anfang gehabt haben. Manche Wissenschaftler behaupten: Unsere Welt ist zufällig aus dem Nichts entstanden. Sie zerfällt und löst sich wieder auf. – Dieser Glaube treibt den Menschen jedoch in Sinn- und Hoffnungslosigkeit und damit in die Verzweiflung.

Wir können außerdem nirgendwo beobachten, dass sich Lebewesen oder Pflanzen höherentwickeln. Genauso, wie man Gott nicht vorzeigen kann, ist auch die Evolution nur an ihren Auswirkungen erkennbar. Diese Spuren der angeblichen Höherentwicklung können auch als Zeichen des Zerfalls, der Degeneration oder der Sintflut und anderer Katastrophen gedeutet werden. Es gibt außerdem fossile und geologische Hinweise, die der Evolution direkt widersprechen, z. B. versteinerte Baumstämme, die durch mehrere – angeblich Millionen Jahre alte – geologische Schichten gewachsen sind (Joachim Scheven, Daten zur Evolutionslehre im Biologieunterricht, Hänssler-Verlag, Neuhausen-Stuttgart, 1982).

Bisher konnten Wissenschaftler kein Leben aus nichtorganischen Stoffen herstellen (eine lebendige und sich fortpflanzende Zelle). Es ist auch nicht bewiesen worden, dass das Leben durch Zufall entstanden ist. Nach Aussagen der Bibel hat Gott das Leben geschaffen und wird es uns erneut schenken.

Viele Menschen glauben, dass unsere Vorfahren primitive, affenähnliche Wesen waren. Die meisten Aussagen über diese angeblichen Vorfahren sind jedoch nur Vermutungen und Spekulationen. Gentechnisch konnte keine Verwandtschaft mit den fossilen Funden festgestellt werden. Tatsache ist außerdem, dass Menschen, die genauso aussahen wie wir, vor den Neandertalern die Erde bevölkerten (vgl. Hiob 30,1-8).

Laut Aussagen der Bibel sind wir zum Bild Gottes erschaffen worden. Durch die Folgen der Sünde wurde dieses Bild degeneriert. Solche Degenerationen kann man auch heute noch beobachten. Sie werden aber nur selten der Öffentlichkeit gezeigt. Fossile menschenähnliche Wesen können deshalb auch als Beweis dieser Degeneration gesehen werden.

Betrachtet man die genialen Konstruktionen der Natur, kommt man nicht mehr aus dem Staunen heraus. Jedes Lebewesen scheint perfekt gebaut zu sein. Jedes Organ ist bewundernswert. Kein Computer dieser Welt kann beispielsweise das leisten, was unser Gehirn vermag. Laut der Bibel haben sich diese Wunder der Natur nicht von selbst entwickelt, sondern wurden von einem weisen Schöpfer geplant.

Wir müssen also eine Entscheidung des Glaubens treffen. Entweder haben Nichts und Zufall die Vielfalt des Lebens hervorgebracht oder ein allmächtiger Gott. Der Glaube an den Schöpfer macht jedoch das Leben sinnvoll und schenkt uns eine Hoffnung, die nicht am Grab endet.

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